Korkenzieherhaus in Berlin

Wohnraummaximierung hinter Kork

Bauherrenwünsche sind vielfältig: Das Berliner Architekturbüro rundzwei sah sich bei der Planung eines Wohnhauses direkt mit mehreren Herausforderungen konfrontiert – und löste diese mit einem Gebäudekonzept, das Nachhaltigkeit und Design vereint.

Mehr gewünschte Wohnfläche als mit einem baurechtlich erlaubten Vollgeschoss möglich, ein aus dem Schlafraum zugänglicher, nicht einsehbarer Pool und die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt Räume zu einer eigenen Einheit abzutrennen – dies sind nur einige Eckpunkte, die es bei dem Konzept des Korkenzieherhauses zu beachten galt. Zugleich ist ein Wohnhaus entstanden, das Design und Nachhaltigkeit auf außergewöhnliche Weise verbindet. Die Wohnfläche erstreckt sich im Inneren über mehrere Teilebenen – Korkplatten prägen die äußere Erscheinung des Gebäudes. Der schimmel- und schädlingsresistente Rohstoff aus der Natur wurde dabei ganz ohne Zusatzstoffe verwendet. Das Korkenzieherhaus und die Vorteile des nachhaltigen sowie nachwachsenden Materials stellte Jan Andreas Reeg, Gründer und Geschäftsführer von rundzwei Architekten BDA, auf der achten Impulsveranstaltung von Brüninghoff auf Zeche Zollverein vor.

Das Korkenzieherhaus stand im Mittelpunkt des Vortrags von Architekt Jan Andreas Reeg auf der achten Impulsveranstaltung von Brüninghoff. Foto: Brüninghoff
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