Urbane Chancen nutzen: Stadtentwicklung ganzheitlich denken

Mangel an Büroimmobilien

Der Mangel an Büroflächen in deutschen Städten war zwar absehbar, galt aber lange Zeit nicht als kritische Entwicklung. Heute hemmen Flächenengpässe und einseitige baupolitische Forderungen vielerorts die Wirtschaftsentwicklung der Ballungsgebiete. Die Folge: Technologie- und Innovationsmotoren stehen still, statt zu wachsen. Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. warnt daher eindringlich vor einer Verknappung von Büroimmobilien in deutschen Großstädten.

Grundlage der Zahlen und Befürchtungen ist die Analyse des aktuellen Frühjahrsgutachtens der Immobilienwirtschaft 2017 von Andreas Schulten, Vorstand der bulwiengesa AG und Mitglied im Rat der Immobilienweisen. Die drastische Reduzierung und der Rückgang von Angebotsflächen liege dabei vor allem an der einseitigen Betrachtung von Stadtentwicklung, so Ulrich Holler, Vizepräsident des ZIA. Dies ist mit ein Grund, weshalb die Vereinigung eine zügige Einführung eines neuen Gebietstypen vorschlägt. In „Urbanen Gebieten“ in Innenstädten sollen künftig bestehende Flächen effektiver genutzt werden, um eine zeitgemäße Kombination aus Wohnen, Arbeiten und Versorgen zu schaffen.

In vielen Ballungsräumen droht ein Mangel an Büroflächen. Foto: Brüninghoff
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