Holz-Hybrid: Bauweise mit Perspektive

Klimaschutz durch recyclingfähige Baumaterialien

In der Bewertung der Ressourceneffizienz eines Gebäudes spielt nicht nur der Energiebedarf während der Nutzung, sondern der gesamte Lebenszyklus eine Rolle. So sollten von Anfang an alle Phasen des Bauwerks – von der Planung und Realisierung über die Instandhaltung bis zum Rückbau – berücksichtig werden.

Material, Konstruktion und Lebenszyklus – diese drei Ebenen entscheiden maßgeblich über die Ressourceneffizienz eines Gebäudes. Bereits in der Planungsphase sollten langlebige Baustoffe gewählt werden, die zusätzlich den Primärenergieverbrauch des Bauwerks senken. So fiel die Materialwahl im Büroneubau, den Brüninghoff für die shopware AG realisiert, auf Massivholz in Kombination mit Beton. Dank des hohen Vorfertigungsgrads der einzelnen Bauteile und der Konstruktion in Holz-Hybridbauweise lassen sich die Materialien beim Rückbau leicht wieder trennen und können wiederverwendet werden. Denn Ressourceneffizienz entstehe insbesondere durch die Materialwahl und die Weiterverarbeitung bestehender Materialien aus Rückbauten, so Prof. Dr.-Ing. Annette Hafner, Juniorprofessorin an der Ruhr-Universität Bochum, in ihrem Vortrag auf der siebten Impulsveranstaltung von Brüninghoff im Shopware-Tower.

Prof. Dr.-Ing. Annette Hafner referierte auf der siebten Impulsveranstaltung von Brüninghoff über ressourceneffizientes Bauen auf Lebenszyklus-, Konstruktions- und Materialebene eines Gebäudes. Foto: Brüninghoff
Hybrid: Das Beste aus zwei Welten
Workshop zu Energiesprong-Konzepten