Ein Plädoyer für mehr Klarheit, Selbstreflektion und ein mehrdimensionales Denken

Die reale Zukunft einer post-digitalen Gesellschaft

Post-Digitalität ist ein Begriff, der weitaus weniger präsent ist als der der Digitalisierung. Das geht vor allem mit dem Drang in Richtung eines totalen Digitalismus aller Lebensbereiche einher. Ein gesellschaftliches Bestreben, das längst überholt ist.

Das Handeln und Entscheiden von heute legt den Grundstein für morgen – auf individueller, wie auch unternehmerischer Seite. Vorherrschende Trends in Wirtschaft und Gesellschaft stellen dabei oftmals – ob bewusst oder unbewusst – beeinflussende Faktoren dar. Doch nicht jede bestehende Strömung und nicht jeder gesellschaftliche Wandel kann sich langfristig in der Zukunft bewähren. Relevante Tendenzen bedacht zu ermitteln und aktiv auszuschöpfen, stellt dabei die wahre Herausforderung dar. Ein bedeutsamer Aspekt ist dabei besonders die Digitalisierung. So ist weder ein generalisiertes, noch ein selbstverständliches und unreflektiertes Verständnis der technologischen Möglichkeiten zeitgemäß und auf Dauer zukunftswirksam. Vielmehr stellt der bewusste und effektive Umgang den Schlüssel zu einem ganz individuellen und realen Zukunftsraumdar. „Nicht die Welt ist das Problem, sondern unser Mindset“, so der Trend- und Zukunftsforscher Harry Gatterer, Geschäftsführer des Frankfurter Zukunftsinstituts, auf der achten Impulsveranstaltung von Brüninghoff.

„Reale Zukunft: Raumbedürfnisse einer post-digitalen Gesellschaft“ – präzise und prägnant zog Harry Gatterer die Gäste der achten Impulsveranstaltung von Brüninghoff mit seinem Vortrag in seinen Bann. Foto: Brüninghoff
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