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A

Eine ARGE (Arbeitsgemeinschaft) ist eine Kooperation von zwei oder mehr Unternehmen zur gemeinsamen Abwicklung eines Bauauftrages. Der Zusammenschluss hat den Vorteil, dass verbunden Leistungen angeboten und abgewickelt werden können, die ein Unternehmen alleine möglicherweise nicht anbieten kann. Es handelt sich bei der ARGE stets um einen befristeten, projektbezogenen Zusammenschluss für einen Bauauftrag in Form einer BGB-Gesellschaft. Zentral für diese Kooperation ist die damit verbundene gesamtschuldnerische Haftung. Für den Bauherrn von Vorteil ist, dass er nur einen Auftragnehmer hat und die Steigerung der Leistungsfähigkeit gegeben ist. Brüninghoff hat seine Kompetenzen unter anderem als ARGE-Partner bei dem höchsten Holz-Hybrid-Gebäude in NRW – dem H7 in Münster –  unter Beweis gestellt.

Im Rahmen einer Aufstockung wird ein bereits bestehendes Gebäude um eines oder mehrere Stockwerke beziehungsweise Teil- oder Vollgeschosse erhöht. Dabei entsteht zusätzlicher Raum  und eine höhere Bruttogrundfläche.Bei einer Gebäudeaufstockung sind neben den planungs- und baurechtlichen Aspekten insbesondere auch technisch-konstruktive Rahmenparameter (Tragfähigkeit und Brandschutzqualität vorhandener Bauteile, Erschließung, etc.) zu betrachten. Hierbei bieten sich vor allem aus statischen Gesichtspunkten technische Lösungen in leichter Bauweise an (zum Beispiel in Rahmen-, Tafel- oder Brettstapelbauweise aus Holz, Stahlskelettbauweise oder Hybridbauweise). Brüninghoff entwickelt Konzepte zur Aufstockung, um zum Beispiel attraktive Mietflächen zu schaffen. Der Projektbauspezialist bietet entsprechende konstruktive Lösungen an – auch für komplexe und innerstädtisch beengte Umgebungssituationen.

Im Zuge der Ausführungsplanung wird die Entwurfs- und Genehmigungsplanung vertieft und im Detail ausgearbeitet. 

Die Planung bezieht sich ganzheitlich auf das Gebäude und wird gewerkeweise organisiert. Die Ausführungsplanung ist Voraussetzung für die Mengenermittlung und stellt die Grundlage für den weiteren Vergabeprozess dar. In der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in Deutschland wird die Ausführungsplanung als Leistungsphase 5 beschrieben. 


Brüninghoff erhält abgeschlossene oder auch teilfertige Ausführungspläne und arbeitet diese beispielsweise im Rahmen von Building Information Modeling in einer engen Abstimmung mit dem Architekten weiter aus. Die Leistungen reichen von der Vergabe einzelner Gewerke bis hin zur Umsetzung eines gesamten Projektes.

 

Auf Wunsch kann Brüninghoff auch als Generalunternehmer die Leistungen der Ausführungsplanung komplett mit eigenem Fachpersonal durchführen. 

Vorgefertigte Außenwandelemente stellt Brüninghoff in Holzrahmen- und Holzmassivbauweise sowie als Pfosten-Riegel-Konstruktion im eigenen Werk her. Die Bauteile werden auf der Baustelle als vorgehängtes oder zwischengestelltes Element eingesetzt. Einsatz finden die vorgefertigten Außenwandelemente vor allem bei Projekten im mehrgeschossigen Wohnungsbau, in Büro- und Verwaltungsgebäuden, Hotels sowie KiTa-, Schul- und Bildungsgebäuden.

B

Bauen im Bestand umfasst sämtliche Maßnahmen an bereits bestehenden Bauwerken. Hierbei können beispielsweise auf effektive Weise Geschosse aufgelagert, Häuser und Hallen umgebaut oder erweitert sowie Baulücken geschlossen werden. Diese Aufgabe löst Brüninghoff unabhängig von Gebäudegröße und -typ, egal ob es sich dabei um eine Logistik- oder Industriehalle, ein Hotel, ein Bürogebäude oder eine Kindertagesstätte handelt. Beim Bauen im Bestand handelt es sich oftmals um sogenannte Redevelopmentmaßnahmen. Treibender Faktor ist in der Regel die Aussicht auf Ergebnisverbesserung beziehungsweise ein baulicher Optimierungsbedarf zur weiteren Gewährleistung der Effizienz der Immobilie beziehungsweise des Grundstücks.

Brüninghoff begleitet den Kunden bei diesem Prozess zur Entscheidungsfindung, wie mit einer Bestandsimmobilie sinnvoll umgegangen werden kann. Oftmals ist eine Umbaumaßnahme gegenüber der Alternative Abriss und Neubau sowohl aus ökonomischen als auch ökologischen Gesichtspunkten zu empfehlen. Hierbei unterstützt Brüninghoff Kunden auf dem Gebiet bautechnischer Lösungen mit langjähriger Erfahrung bei der Entwicklung von Konzepten zu Redevelopmentmaßnahmen. Auf diesem Weg können bestehende Gebäude und Infrastrukturen den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts angepasst und in diesem Zusammenhang umfassend modernisiert werden. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf vorgefertigte Elemente aus Holz, Beton, Stahl und Aluminium aus eigener Produktion, die vor Ort von erfahrenen Mitarbeitern aus dem Hause Brüninghoff montiert werden.

Ein Bausystem besteht aus einzelnen vorgefertigten Elementen und beinhaltet zusätzlich die notwendigen Abläufe und Prozesse für eine ganzheitliche Entwicklung oder Sanierung mehrgeschossiger Gebäude. Die Bestandteile sind individuell kombinierbar und im Gesamtsystem optimal auf die gestellten Anforderungen des Architekten und Bauherren abgestimmt.

Ein einzelnes Bauteil ist ein Teil, ein Element oder eine Komponente, die in der Konstruktion eines Bauwerks zum Einsatz kommt. Die Summe aller Bauteile stellt ein ganzes Bauwerk dar. Bauteile sind zum Beispiel Wände, Stützen und Decken.

Mit der Methode Building Information Modeling (BIM) werden alle projektrelevanten Informationen in einem Datenmodell verwaltet und visuell abgebildet.: Damit schafft Brüninghoff ein Höchstmaß an Transparenz für externe Partner und Kunden sowie für die internen Prozesse. Denn wichtige Dokumente – wie Planunterlagen, Kontaktlisten, Zeitpläne oder Kostenkalkulationen – sind für alle Projektbeteiligten zugänglich und jederzeit abrufbar. Für Brüninghoff hat dieses Vorgehen den wesentlichen Nutzen, Informationen zwischen den einzelnen Teilprozessen und Aufgabengebieten wiederzuverwenden und somit Synergieeffekte zur Standardisierung zu schaffen.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die Logistik, die sich im Modell effizient planen lässt. Es entsteht ein transparenter Prozess, der für alle Projektbeteiligten in einem einzigen Datenmodell aufgebaut ist. Materialverfügbarkeiten sind auf einen Blick ersichtlich, sodass Bauteile schnell und termingenau geliefert werden können. Das zahlt sich für  Kunden von Brüninghoff in Termintreue und zusätzlicher Sicherheit aus.

Ein Binder ist ein horizontales Konstruktionselement, das je nach Verwendungszweck aus verschiedenen Baustoffen wie Beton, Holz oder Stahl hergestellt wird. Ein Dachbinder überbrückt beispielsweise als Tragwerkgroße Spannweiten. Brüninghoff verwendet Betonbinder als Fertigteilelement aus Stahlbeton. Holzbinder werden als Fachwerkbinder oder als Leimbinder aus Brettschichtholz ausgeführt. Stahlbinder sind in der Regel Fachwerkbinder, die aus Walzprofilen bestehen. Mit dem Einsatz von Bindern lassen sich große, freie Produktions- und Arbeitsflächen in einem Gebäude oder in einer Halle schaffen.

Brettschichtholz eignet sich besonders zur Ausbildung von tragenden Konstruktionen. Es besteht aus mindestens drei Brettlagen, die in gleicher Faserrichtung miteinander verleimt sind. Der Werkstoff vereint Materialeigenschaften wie eine hohe Formstabilität, Maßhaltigkeit, weitgehende Rissfreiheit und eine ansprechende Oberflächenqualität auch in Sichtqualität. Brüninghoff liefert Brettschichtholz-Elemente individuell für spezielle Aufgaben und für den vielseitigen Einsatz.

 

Bei Brettsperrholz handelt es sich um Massivholztafeln, die aus mehreren  aufeinanderliegenden Brettlagen bestehen. Im Gegensatz zu Brettschichtholz sind diese kreuzweise und nicht längs zur Faser angeordnet. Der Aufbau von Brettsperrholz mit mindestens drei Lagen bewirkt eine hohe Formstabilität. Die rechtwinklige Anordnung verhindert zudem weitgehend feuchtebedingte Dimensionsänderungen. Brüninghoff liefert Brettsperrholz-Elemente individuell für spezielle Aufgaben und für den vielseitigen Einsatz.

Brettstapel sind leimfreie, flächige Massivholzelemente, die aus hochkant nebeneinander gestellten Brettern bestehen. Letztere werden mit Buchenstäben oder Nägeln miteinander verbunden. Brettstapelelemente werden in Decken, seltener auch als Wandelemente eingesetzt.

C

Mit Change Management (auch Veränderungsmanagement genannt) sind alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten gemeint, die zur Umsetzung neuer Strategien, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen im Unternehmen erforderlich sind. . Das Change Management im Sinne von Brüninghoff ist ein ständiges Hinterfragen und vorausschauendes Denken: Was hat sich am Markt, an unserer Strategie, Strukturen, Prozessen, in den Generationen verändert und wie können wir als Unternehmen darauf reagieren oder sogar Vorreiter am Markt sein? Hierzu werden interne, von Brüninghoff selbst konzipierte und durchgeführte Veränderungsseminare durchgeführt. Innerhalb von verschiedenen Projektgruppen werden mögliche Veränderungen und Optimierungen herausgearbeitet und umgesetzt. Dazu zählt auch das Programm der „Next Generation“, welches ein optimiertes Wissensmanagement mit dem Transfer von Know-how und Werten darstellt.

Die Corporate Architecture (Identität durch Architektur) spiegelt das Selbstverständnis und die Philosophie eines Unternehmens in Form eines Bauwerks wider.  Sie schafft einen Widererkennungswert und vermittelt die Marke. Auch Brüninghoff fördert sein Image und das seiner Kunden durch eine ansprechende Corporate Architecture. Dabei geht es um mehr als nur die Fassade. Das architektonische Branding schafft Individualität und macht konkurrenzfähig. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise das iBuilding für Brüninghoff von hoher Bedeutung. Die zentralen Merkmale dieses Baukonzeptes sind ein hoher Grad an serieller Vorfertigung, ein intelligenter Verbund aus Holz, Beton, Stahl und Aluminium sowie ausgefeilte statische Systeme.

D

Als Dach wird eine geneigte oder horizontale raumabschließende und gegen Witterungseinflüsse schützende tragende Konstruktion bezeichnet, die darunterliegende Räume nach oben gegen den Außenraum abschließt.

Vorgefertigte Deckenelemente liefert Brüninghoff in Stahlbeton, aber auch in Holzrahmen- und Holzmassivbauweise sowie mit steigendem Anteil in Hybridbauweise. Einsatz finden die vorgefertigten Deckenelemente vor allem bei Projekten im mehrgeschossigen Wohnungsbau, in Büro- und Verwaltungsgebäuden, Hotels sowie Kita-, Schul- und Bildungsgebäuden.

E

Das am 1. Januar 2009 in Kraft getretene Gesetz ist eine bundesweite Nutzungspflicht zur Verwendung erneuerbarer Energien bei der Wärme- und Kälteerzeugung sowohl für Neubauten als auch für zu sanierende Gebäude. Als erneuerbare Energien im Sinne des Gesetzes gelten solare Strahlungsenergie, Biomasse, Geothermie und Umweltwärme. Dem Gesetz kann auch unter bestimmten Voraussetzungen durch so genannte Ersatzmaßnahmen wie die Nutzung von Abwärme, Nutzung von Wärme aus KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) oder durch Unterschreitung des Jahresprimärenergiebedarfs (zum Beispiel durch erhöhte Dämmstärken der Außenbauteile) genüge getragen werden. Auch eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen ist möglich.

Weitere Infos finden Sie hier: http://www.gesetze-im-internet.de/eew_rmeg/

Gegenüber einer Generalunternehmer- oder Generalübernehmervergabe erfolgt bei einer Einzelvergabe eine in der Regel gewerkespezifische Vergabe von Bauleistungen. Zu den einzelnen (Bau-)Unternehmen besteht hierbei seitens des Auftraggebers ein direktes Vertragsverhältnis, wobei eine Abrechnung nach geleisteten Mengen oder einer Pauschalsumme vertraglich vereinbart wird. Für den Bauherrn beziehungsweise den Planer/Projektmanager bedeutet eine Einzelvergabe eine Vielzahl zu koordinierender Schnittstellen und Leistungen (Ablauf-, Terminplanung, Koordination der Baustelleneinrichtung, Leistungsabgrenzung, gewerkespezifische beziehungsweise unternehmerbezogene Abnahmen etc.). Die Konstellation mehrerer Einzelunternehmen erhöht das Haftungsrisiko für eine termingerechte Leistungserbringung der einzelnen Vertragspartner, da während des Bauablaufs Behinderungen durch Vorgewerke (von anderen Unternehmen nicht termingerecht erbrachte Vorleistungen) oder durch nicht ausreichende auftraggeberseitige Koordination auftreten können.

F

Ein Fassadenelement ist die Kombination aus einem vorgefertigten Außenwandelement mit werkseitig vormontierter Fassade.

Details wie Fenster, Sonnenschutz und Verkabelungen werden bereits vor der Montage in eigenen Produktionsstätten eingebaut. Wenn die Elemente nichttragend vorgefertigt sind, können alle Rohbauarbeiten schon im Vorfeld komplett ausgeführt werden. Die Fassadenelemente werden einfach und in kürzester Zeit auf der Baustelle vorgehängt und montiert.

Auf Basis der Elementplanungsdaten wird eine detaillierte Fertigungsplanung erzeugt. Diese beinhaltet unter anderem die Kapazitätsplanung der Produktion inklusive aller Prozessabläufe unter Berücksichtigung der darauf folgenden Transport- und Montageplanung auf der Baustelle.

Hierzu gehören der termingerechte Einkauf der Rohware, die Auslastungsplanung sowie die qualitäts- und termingerechte Erstellung der Elemente.

Die „Freiraum“ ist das Kunden- und Mitarbeitermagazin von Brüninghoff. Mit einem Mix aus spannenden Themen, aktuellen Projekten, erstklassigen Bildern sowie internen Meldungen sorgt es für einen interessanten Überblick über die Aktivitäten des Unternehmens. Die Leser der Freiraum erwarten aktuelle, wissenswerte und unterhaltsame Themen. Das Magazin erscheint mit zwei Ausgaben pro Jahr.

Ein moderner, eigener Fuhrpark ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Brüninghoff, denn er sorgt für ein hohes Maß an Flexibilität. LKWs, Lafettenanhänger, Verladeeinrichtungen und Tieflader sorgen dafür, dass Material und Elemente fachgerecht transportiert werden. Der Fuhrpark umfasst über 100 Fahrzeuge – von Teleskopstaplern über Bagger und Radlader bis hin zu diversen Autokränen. Erfahrene Mitarbeiter setzen zudem den hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens auch beim Transport um. Aufgrund zahlreicher eigener Transportmittel kann Brüninghoff bei der Belieferung der Baustelle unabhängig agieren. Zusätzlich greift Brüninghoff auf externe Partner in diesem Bereich zurück und ergänzt so die Baustellenlogistik.

Im Bauwesen ist das Fundament Bestandteil der allgemeinen Gründung. Es hat die Funktion, Bewegungen und Verformungen an der Gebäudestruktur zu verhindern. Dazu muss es schwer und steif sein. Heute bestehen Fundamente in der Regel aus Stahlbeton. Man unterscheidet zwischen Einzel-, Streifen- und Plattenfundamente (Sohlplatten), welche je nach Art des Bauwerks oder der spezifischen Anforderung eingesetzt werden.

G

Der Generalübernehmer (GÜ) unterscheidet sich – nach überwiegender Definition – vom Generalunternehmer dadurch, dass der Generalübernehmer keine Bauleistung in Eigenleistung erbringt, sondern sämtliche Arbeiten an Nachunternehmer beziehungsweise externe Unternehmen überträgt und mit einer „Handlingsfee“ beaufschlagt. Entsprechend verfügt ein Generalübernehmer bei gleich großem Bauvolumen gegenüber einem Generalunternehmer in der Regel über ein niedrigeres Betriebsvermögen. Wie bei einem Generalunternehmer sind der Koordinationsaufwand sowie die Zahl der Vertragspartner für den Auftraggeber gegenüber einer Einzelvergabe erheblich reduziert.

Der Generalunternehmer (GU), welcher sich seit Jahren bei steigender Komplexität des Themas Bauen zunehmender Beliebtheit erfreut, führt wesentliche Teile der Bauleistungen selbst durch eigene Fachkräfte aus und vergibt bei Bedarf übrige Bauleistungen an Nachunternehmer (hierdurch unterscheidet er sich von einem faktischen Generalübernehmer, vergleiche auch -Generalübernehmer-). Das Bauwerk, zumindest aber ein in sich geschlossener Teil eines Bauwerks (zum Beispiel „GU Rohbau mit Gebäudehülle“) wird vom Generalunternehmer meistens schlüsselfertig erstellt. Gegebenenfalls erbringt der GU auch Teile der (Ausführungs-)Planung; in diesem Fall spricht man von einem Total- beziehungsweise qualifizierten Generalunternehmer. Für den Kunden hat die Beauftragung eines Generalunternehmers den Vorteil, dass er für das Leistungspaket nur einen Ansprechpartner-/Vertragspartner hat, wodurch für den Bauherrn der Koordinationsaufwand und die Schnittstellen mit den damit verbundenen Risiken erheblich reduziert werden können (Stichwort Termin- und Kostensicherheit). Im Hause Brüninghoff werden in der Regel viele Gewerke in Eigenleistung erbracht beziehungsweise sind hier unter einem Dach vereint (Fertigung Holzbau und Präzisionsabbund, Stahlbau, Fenster- und Fassadenbau, Betonfertigteilbau). Hierdurch lassen sich Synergieeffekte nutzen. Das gewährleistet nicht nur eine gleichbleibend hohe Qualität, sondern vor allem auch eine schnelle und hochwertige Umsetzung des Bauvorhabens. Diese ganzheitliche Betreuung von Bauprozessen zählt zu den ausgewiesenen Stärken von Brüninghoff – von der Gründung bis zur Übergabe der Immobilie.

H

Holz ist für das Unternehmen Brüninghoff seit jeher ein zentraler Rohstoff, der durch die ständige Weiterentwicklung von innovativen Holzprodukten zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Seit mehr als 40 Jahren zählen der zeitgemäße und wirtschaftliche Präzisionsabbund, die Holzelement- sowie die Holzproduktfertigung für Industrie, Baugewerbe und Handel zu den Stärken von Brüninghoff. Zeitgemäße Holzingenieurbauten stellen hohe Anforderungen an Architektur und Technik. Bei ihrer erfolgreichen Umsetzung profitiert Brüninghoff von jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit dem nachwachsenden Naturbaustoff. Sie ermöglicht es dem Unternehmen, das technische, ökonomische und gestalterische Potential des modernen Holzbaus auszuschöpfen. Das Ergebnis sind innovative Lösungen, die dem Holzingenieurbau neue Perspektiven eröffnen. 

Die Holz-Beton-Verbunddecke (HBV-Decke) nutzt die bauphysikalischen Vorteile der beiden eingesetzten Baustoffe optimal aus.  Kennzeichnend für diesen Deckentyp ist eine Verbundkonstruktion aus Holzbalken oder plattenförmigen Holzwerkstoffen und einer Betonplatte. Diese hybriden Elemente kombinieren die Eigenschaften der beiden Baustoffe, sodass sich sowohl technische als auch wirtschaftliche Vorteile ergeben. Das System wird grundsätzlich bei der Hybridbauweise verwendet. Dazu ist jedes Deckenelement individuell, passend zum jeweiligen Bauprojekt, von Brüninghoff, nach Plan vorgefertigt und gemäß den speziellen statischen und bauphysikalischen Anforderungen produziert. Die Vorfertigung im Werk sorgt dabei für einen hohen Qualitätsstandard und erleichtert zudem die gewerkübergreifende Planung und Ausführung. 

Der Holzrahmenbau geht aus der klassischen Fachwerkbauweise hervor und gilt als modernes Holzbausystem. Beim Holzrahmenbau übernimmt eine Konstruktion aus senkrechten und waagerechten Stäben die vertikale Tragfunktion. Die horizontale Aussteifung wird durch Plattenwerkstoffe oder diagonal angeordnete Streben oder Bretter erreicht.

Holzrahmenkonstruktionen sind vorgefertigte Elemente aus verschiedenen Holzwerkstoffen nach spezifischer Anforderung, die das Bauteil im Gesamtobjekt fordert. Brüninghoff hat die Möglichkeit der Vorfertigung unterschiedlicher Wand- und Deckenprodukte aus Holzrahmenkonstruktionen erkannt und macht diese für unterschiedliche Projektanforderungen nutzbar. 

Der Holzskelettbau besteht in der Regel aus einem nicht raumabschließenden Tragwerk. Es wird aus senkrechten Stützen und horizontalen Trägern gebildet, die an Knotenpunkten miteinander verbunden werden. So ergibt sich  ein konstruktives Raster. Dieses Haupttragwerk muss so dimensioniert werden, dass es alle anfallenden Lasten aufnehmen und an die Fundamente weiterleiten kann. Die Holzskelettbauweise bietet ein hohes Maß an gestalterischen Möglichkeiten, da die raumschließenden Wände konstruktiv völlig vom Tragwerk getrennt sind. Dadurch kann die Lage der Wände frei gewählt und jederzeit verändert werden, ohne auf statische Aspekte Rücksicht zu nehmen.

Die Holztafelbauweise entspricht dem Konstruktionsprinzip der Holzrahmenbauweise, unterscheidet sich aber im Grad der Vorfertigung. Die Holztafeln sind dabei weitgehend vorgefertigte, beidseitig beplankte und gedämmte Wandelemente, die auf der Baustelle montiert werden. Sie stellen die Wände des Gesamtbauwerks einschließlich aller wesentlichen Einbauten dar. Sie werden von Brüninghoff vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle zusammengefügt.

Bei der Hybridbauweise handelt es sich um eine Konstruktion, die sich durch die gezielte Kombination von mindestens zwei Materialien auszeichnet. Dabei wird die Fertigungstechnik auf einen hohen Vorfertigungsgrad optimiert.  Es lassen sich verbesserte Werkstoffeigenschaften gegenüber konventionellen Bauweisen erzielen, die durch den schlichten Einsatz einzelner Werkstoffe unerreichbar wären. Das Zusammenspiel verschiedener Materialien ermöglicht die Entwicklung intelligenter Elemente, die unterschiedlichsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit, Effizienz und Ablaufgeschwindigkeit der Baustelle gerecht werden. Die Perspektive, dass mindestens zwei Materialien in einem bestimmten Verfahren Systemeigenschaften erhalten, die einen einzelnen Werkstoff ersetzen können, vergrößert die Möglichkeit aus Sicht von Architekten und Statikern, sich auch von Reinsystemen nicht mehr abhängig machen zu müssen. 

Ein vorgefertigtes Hybridelement beziehungsweise Fertigteil besteht aus mindestens zwei konstruktiv miteinander verbundenen Werkstoffen, wobei die einzelnen Materialien ihre jeweiligen Vorteile zu einem besonders leistungsfähigen Element kombinieren. Brüninghoff fertigt als Hybridelemente beispielsweise Holz-Beton-Verbunddecken als Rippen- oder Flachdeckenelemente.

I

Im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelte Brüninghoff im Jahr 2014 das Konzept „iBuilding“.Charakteristische Merkmale hierfür sind der intelligente Verbund von mindestens zwei Baustoffen, ein hoher Grad an serieller Vorfertigung sowie ein adaptierbares statisches Konzept. Die daraus entstandene Hybridbauweise erlaubt die Anwendbarkeit auf verschiedene Gebäudetypen – wie zum Beispiel Schulen, Hotels oder Büro- und Verwaltungsgebäude. Dank dieser Flexibilität ist eine wirtschaftlichere Realisierung von Bauprojekten möglich, auch mit eng gestecktem Zeitrahmen. Zeitabhängige Projekte – zum Beispiel Schulen – lassen sich mit dieser Herangehensweise kostensicher, flexibel und schnell abwickeln. Schlüsselfertig und in Verbindung mit einer hohen Inhouse-Fertigung gelingt es Brüninghoff darüber hinaus, das Wirtschaftlichkeitsniveau zu steigern.

Bei den regelmäßig stattfindenden Impulsveranstaltungen von Brüninghoff vermittelt Baubeteiligten Anregungen zum zukunftsweisenden Planen und Bauen. Die geladenen Gäste, darunter Architekten, Ingenieure, Investoren, Partner und Journalisten, erwartet stets ein interessantes und spannendes Rahmenprogramm – unter anderem mit Impuls-Vorträgen namhafter Referenten. Im Anschluss sind die Gäste in der Regel zu einer Besichtigung der Baustelle sowie einem intensiven fachlichen Austausch eingeladen. Das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, neue Impulse zu setzen und den Teilnehmern eine Diskussionsplattform zu bieten. 

Der Begriff Industrie 4.0 steht für den derzeitigen Wandel der deutschen Produktion durch modernste Informations- und Kommunikationstechnik. Um zukünftig auf dem Markt zu bestehen, gilt es aktuelle Entwicklungen wie diese voranzutreiben.  Auch Brüninghoff wird zukünftig die Techniken der Industrie 4.0 verstärkt nutzen, um das erfolgreiche Konzept der schlanken Produktion weiterzuentwickeln und das Potenzial der Mitarbeiter effizient einzubringen. Grundlage sind die Digitalisierung der Prozesse und die ständige Verfügbarkeit aller wichtigen Informationen in Echtzeit. Bei Brüninghoff steht die Industrie 4.0 für den Prozess der Informatisierung von Fertigungstechnik und Logistik. Eine intelligente Fabrik mit einer selbstorganisierten Produktion ist das Ziel, in der die Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und die Produkte miteinander kommunizieren und kooperieren. Durch diese Vernetzung soll der Wertschöpfungsprozess eines Produktes optimiert werden. Hierbei sind alle Phasen des Lebenszyklus eingebunden – von der Idee über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis hin zum Recycling. Ziel ist es, IT-Technologien mit Produktionstechnologien zu verschmelzen, um dadurch neue, innovative Produkte und Leistungen zu ermöglichen. Hierzu müssen technische Standards und Normen entwickelt werden, um die Kommunikation zu gewährleisten.

Innenwandelemente stellt Brüninghoff in Holzrahmen- und Holzmassivbauweise im eigenen Werk her. Einsatz finden die vorgefertigten Innenwandelemente vor allem bei Projekten im mehrgeschossigen Wohnungsbau, in Büro- und Verwaltungsgebäuden, Hotels sowie Kita-, Schul- und Bildungsgebäuden.

Unter integraler Planung wird ein ganzheitlicher und interdisziplinärer Ansatz des Planens im Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes verstanden. Daran beteiligt sind alle Projektbeteiligten angefangen vom  Architekten, über die Fachplaner bis hin zum Bauherrn, die späteren Nutzer und die Dienstleister. Bei Brüninghoff ist die Planung eines Bauvorhabens sehr transparent. So arbeitet der Projektbauspezialist in allen Abteilungen prozessübergreifend. Innerhalb der Eigenleistungsprozesse tragen integrierte Ansätze zur effizienten Projektentstehung und -abwicklung daher maßgeblich sowohl zur Veränderung der Unternehmens als auch der Baukultur bei. Die Projektierung und Projektabwicklung von Bauvorhaben werden durch Building Information Modeling, Integrale Produktion, Modellorientierte Logistik und Nachhaltigkeit unterstützt und ausgeführt. Dank BIM kann Brüninghoff das Planen und Bauen in einem Netzwerk umsetzen und so einen fließenden Übergang zwischen den Abteilungen und den einzelnen Prozessen erzielen. 

Die integrale Produktion begleitet das Bauvorhaben von der Projektidee bis zum fertigen Produkt. Entlang des integralen Produktionsansatzes liegen die Prozesse „Entwickeln“, „Konstruieren“, „Produzieren“ und „Montieren“ in einer Hand. Ein Maximum an Effizienz erlangt dieses System, wenn die Produktion der Elemente an einem zentralen Standort erfolgt. Die integrale Produktion bietet erhebliche Vorteile, um auch eine anspruchsvolle, individuelle Architektur zu realisieren. Eine solche Produktion gibt bereits frühzeitig (in der Konzeptionsphase) wertvolle Informationen darüber, welche Materialien und Verfahren bei Bedarf zu optimieren sind.

L

Die Phasen Planung, Errichtung, Nutzung, Betrieb, Abriss beziehungsweise Rückbau und Wartung gehören zum Lebenszyklus eines Gebäudes. Durch die intelligente Symbiose aus integraler Planung und hybrider Bauweise erreicht Brüninghoff mehr Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit – und zwar im gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes. Außerdem können verschiedene Nutzungsmöglichkeiten von Gebäuden generiert werden (Umnutzung). Bei einem Kindertagesstätten-Konzept wird beispielsweise berücksichtigt, dass dieses zu einem späteren Zeitpunkt, durch geringe Veränderung, als Seniorenzentrum genutzt werden kann.

Als liegendes Brettschichtholz bezeichnet man Brettschichtholz, das liegend als Deckenelemente eingesetzt wird (auch „verklebter Brettstapel“).

M

Der Massivbau ist eine Bauweise, bei der Decken und Wände eine statisch tragende Funktion erfüllen. Um heute rationell bauen und damit leistungsfähig bleiben zu können, ist der Einsatz von konstruktiven Betonfertigteilen unverzichtbar. Kunden und Partner von Brüninghoff profitieren von einem hohen Vorfertigungsgrad der Massivelemente und -bauteile, die in eigenen modernen Produktionsstätten hergestellt werden. Sie garantieren eine gleichbleibend hohe Qualität sowie eine kurze Bauzeit – auch bei anspruchsvollen Hoch- und Ingenieurbauprojekten. Zahlreiche erfolgreich realisierte Hochbauten in Stahl-Beton-Verbundbauweise sind der Beleg für die hohe Kompetenz des Unternehmens im Umgang mit den traditionellen Baustoffen Beton und Stahl.

Mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) bündelt Brüninghoff nicht nur Pläne und Informationen zu einzelnen Bauteilen, sondern steuert und plant auch die Logistik eines Bauprojektes. Unter dem Gesichtspunkt der modellorientierten Logistikplanung trägt dieses Verfahren maßgeblich dazu bei, die Prozesse auf dem Weg zur Baustelle sowie das Arbeiten später vor Ort effizienter zu gestalten. Insbesondere bei hybriden Elementen beziehungsweise Fertigteilen ist der Umgang mit transparenten und schnell verfügbaren Termininformationen ein effizientes Vorgehen. Zudem entsteht ein transparenter Prozess, der für alle Baubeteiligten in einem gemeinsamen Datenmodell aufgebaut ist. Materialverfügbarkeiten sind auf einem Blick ersichtlich, sodass Bauteile schnell und termingenau geliefert werden können. Das zahlt sich für Kunden von Brüninghoff in Termintreue und zusätzlicher Sicherheit aus. Auch komplexe Bauaufgaben in schwierigen Umgebungssituationen kann Brüninghoff so logistisch auf effiziente Art und Weise planen um umsetzen. 

Grundlage für die Erstellung einer Montageplanung ist die Ausführungsplanung sowie die Element- und Fertigungsplanung. Die Montageplanung definiert die Abläufe auf der Baustelle und beinhaltet eine Aufbaubeschreibung der vorgefertigten Elemente. Dazu gehören detaillierte Montagezeichnungen, Ablaufpläne und Zeitpläne inklusive Terminen zur Elementlieferung.

N

Brüninghoff versteht sich als aktives Unternehmen der Wirtschaft, das dazu beiträgt, Qualität, Sicherheit, und Nachhaltigkeit in der Bauwirtschaft zu fördern. Seit Jahrzehnten gehören Klimaschutz und der behutsame Umgang mit Ressourcen zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund zählt auch das Nachhaltige Bauen zu den Kernthemen der Brüninghoff Unternehmensgruppe. Ökologie, Ökonomie und soziale Aspekte sind die wesentlichen Punkte  des Nachhaltigkeitsbegriffs. Die Ökologie beinhaltet unter anderem Aspekte der Klima- und Ressourcenschonung, den Schutz der globalen und lokalen Umwelt und der Reduzierung des Gesamtenergiebedarfes über den Lebenszyklus eines Gebäudes. Brüninghoff adressiert die Ökologie beispielsweise durch den vermehrten Einsatz von Holz und die Dokumentation der Kohlenstoff-Speicherleistung durch Vergabe von CO2-Zertifikaten. Die Ökonomie zeigt den wirtschaftlichen und ressourceneffizienten Einsatz von Materialien beim Bau von Gebäuden. Auch hierbei müssen sich alle Phasen des Lebenszyklus einer wirtschaftlichen Bewertung stellen. Die sozialen Aspekte beim Nachhaltigen Bauen werden durch Werte wie Integration, Gesundheit, Lebensqualität, Sicherheit und Mobilität widergespiegelt.

In vielen Metropolregionen wie Hamburg, München, Düsseldorf oder Stuttgart ist Bauland inzwischen nur noch äußerst begrenzt verfügbar und damit Mangelware. Brüninghoff entwickelt Konzepte zur Nachverdichtung, um unter anderem attraktive Mietflächen zu schaffen. Mittels Nachverdichtung lassen sich freistehende Flächen in bestehender Bebauung effizient nutzen. Insbesondere in Städten bieten sich Maßnahmen wie Hinterlandbebauung, Aufstockungen oder das Schließen von Baulücken in besonderer Weise an. Mit der Nutzung vorhandener freier Flächen bleibt unbebauter Boden unangetastet und geschont. Zudem werden bestehende Gebäude und Infrastrukturen den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts angepasst und in diesem Zusammenhang umfassend modernisiert. Dabei setzt Brüninghoff vor allem auf vorgefertigte Elemente aus Holz, Beton, Stahl und Aluminium aus eigener Produktion.

Mit dem innovativen Konzept „Next Generation“ werden  Nachwuchskräfte bei Brüninghoff gezielt auf neue Aufgabenbereiche und Führungsaufgaben vorbereitet. Im Fokus steht der Erfahrungsaustausch zwischen den im Unternehmen beschäftigten Generationen. Der Wissenstransfer zwischen Nachwuchskräften und erfahrenen Mitarbeitern muss gewährleistet und zugleich für beide Seiten in einer Perspektiverweiterung münden. In einem Zeitraum von 18 Monaten absolvieren die  Mitarbeiter gemeinsam ein Schulungsprogramm. In diesem Rahmen finden Trainings im Bereich Soft Skills und Fachseminare statt, welche von erfahrenen unternehmenseigenen und -externen Trainerinnen betreut werden. Die Besonderheit: Den Nachwuchskräften  steht während und auch außerhalb des Programms ein erfahrener Mitarbeiter als „Pate“ zur Seite, wodurch ein stetiger Erfahrungsaustausch gewährleistet ist.

P

Eine Pfosten-Riegel-Konstruktion eignet sich besonders für die Realisierung von Fassaden mit großen Glasflächen. Das System besteht aus vertikalen Pfosten, an die horizontale Riegel anschließen. Eine Pfosten-Riegel-Konstruktion kann sowohl in Aluminium und Stahl als auch in Holz hergestellt werden. Als Füllelemente kommen Glas, aber auch Paneele in Frage. Für den nötigen Halt der Elemente sorgen horizontale und vertikale Pressleisten.

Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind die Hauptkriterien für die Auswahl von Bauunternehmen – insbesondere im Zuge einer öffentlichen Auftragsvergabe. Die Präqualifikation stellt einen Ersatz für die konventionelle Prüfung der Einzelnachweise dar und gilt als eine Art Gütesiegel. Vergabestellen öffentlicher Auftraggeber können darauf zugreifen und prüfen, ob ein Unternehmen alle Voraussetzungen für die Vergabe der Bauleistung erfüllt. Mit der Präqualifikation wird der Arbeitsaufwand für die Eignungsprüfung deutlich verringert.

Seit dem 27. Januar 2016 ist Brüninghoff erfolgreich präqualifiziert.

Weitere Infos finden Sie hier: https://www.pq-verein.de/

Der Abbund beschreibt das maß- und winkelgerechte Bearbeiten von Vollholz und konstruktiven Holzwerkstoffen für Tragwerke, Bauteile und Einbauteile. Der Präzisionsabbund mit hochwertigen Ausgangsmaterialien zählt zu den Kernleistungen von Brüninghoff und ist somit ein Qualitätsmerkmal. Die Aufträge werden vom Aufmaß bis zur Lieferung der montagefertigen Teile mit CAD-Konstruktionsprogrammen und modernen Abbundanlagen durchgeführt. Erfahrene Zimmermeister in der Arbeitsvorbereitung begleiten und unterstützen den Kunden bei der Planung und Durchführung des Bauvorhabens und entwickeln gemeinsam Lösungen. Die Kernkompetenzen liegen in der Lösungsentwicklung und Realisierung von Wand- und Deckenelementen, Fassaden, Dachkonstruktionen, Fachwerk- und Blockhausbau, Hallenkonstruktionen sowie Projekten im Ingenieurholzbau.

Die Primärkonstruktion beschreibt die statische Grundkonstruktion eines Gebäudes. Sie übernimmt sämtliche Konstruktionslasten des Bauwerks. Bei einer Halle bilden beispielsweise tragende Hallenstützen und Dachriegel die Primärkonstruktion. Brüninghoff setzt vor allem auf vorgefertigte Elemente aus der eigenen Produktion.  Die damit verbundene Materialunabhängigkeit stellt einen Vorteil für den Kunden dar.

Brüninghoff bietet eine Vielzahl verschiedener Produkte an.Das Angebot reicht von einzelnen Bauteilen wie Stützen und Träger bis hin zu kompletten Fassaden-, Decken- und Wandelementen in unterschiedlichen Materialien. .  Diese erfüllen nicht nur die aktuellen Normen und Anforderungen, sondern auch die Ansprüche an Optik, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Brüninghoff ist ein Projektbauspezialist, bei dem die Planung, Steuerung und Überwachung von Bauprojekten zum täglichen Arbeitsgeschäft gehört. Das Unternehmen realisiert mit den Materialien Holz, Beton, Stahl, Aluminium in Verbindung mit Glas in eigenen Fertigungsstätten gleichermaßen individuelle wie zeitgemäße Baulösungen. Ob „schlüsselfertig“ oder als „veredelter Rohbau“: Brüninghoff arbeitet stets projektbezogen und fungiert als Generalunternehmer. Die Kunden sind aus den Bereichen Industrie, Gewerbe, Logistik, Büro, Verwaltung, Hotel, Bildung, Sport und Freizeit. Rund 470 Mitarbeiter garantieren dabei die termingerechte und professionelle Umsetzung der Bauprojekte.

Ein Prozessablauf ist eine Vielzahl von logisch verknüpften Einzeltätigkeiten, bestehend aus Aufgaben und Tätigkeiten, die ausgeführt werden, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Die einzelnen Prozessabläufe verlaufen immer unter bestimmten Vorschriften, damit eine gleichbleibende Qualität garantiert ist. Durch regelmäßige interne Projektbesprechungen in den Abteilungen Holz-, Stahl-, Beton-, Alubau und der Logistik gewährleistet Brüninghoff reibungslose Prozessabläufe. Zudem ist ein transparenter Wissenstransfer durch den Einsatz von BIM garantiert, der für eine stetige Verbesserung der Prozesse sorgt. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) gewährleistet einen reibungslosen Ablauf. Dies hat eine wirtschaftliche Projektrealisierung zur Folge.

R

Kennzeichnend für eine Revitalisierungsmaßnahme ist der Erhalt der vorherigen Nutzung unter Anpassung der Qualität und Ausstattung an die veränderten Rahmenparameter beziehungsweise Zielsetzungen. Ein wesentlicher Bestandteil solcher Maßnahmen ist oftmals die Fassadensanierung, um eine Wertsteigerung der Immobilie zu erzielen. Hierbei ist es auf Grund gesetzgeberischer Rahmenbedingungen sinnvoll, damit einhergehend die bauphysikalischen Qualitäten deutlich zu verbessern. Neben baukonstruktiven Maßnahmen werden oftmals auch technische Lösungen zur Senkung von Betriebsenergiekosten aufgegriffen (Umrüstung auf LED-Beleuchtung, Energieerzeugung auf dem eigenen Grundstück durch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Solaranlagen etc.). In diesem Zusammenhang kann bei einer Fassadensanierung beispielsweise eine konstruktiv-gestalterisch integrierte Solarwetterhaut bei Dächern und/oder Südfassaden in Erwägung gezogen werden. Brüninghoff bietet Kunden bei Revitalisierungsmaßnahmen Lösungen in einer umfassenden Bandbreite (Komplettleistung als gewerkeübergreifender Generalunternehmer oder Teilleistungen (wie zum Beispiel im Bereich Konstruktion-Dach-Wand/Fassade), individuell auf Ihre jeweiligen Projektanforderungen zugeschnitten, an.

S

Sandwichelemente sind großformatige, vorgefertigte Bauteile, die zum Beispiel an der Fassade eingesetzt werden. Sie verfügen in den Regel über einen mehrschichtigen Aufbau bestehend aus konstruktiver Tragschicht, Wärmedämmung und einer Vorsatzschale. Die Elemente zeichnen sich insbesondere durch ihren guten Wärme- und Schallschutz aus. Darüber hinaus erlauben sie eine schnelle Montage und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.  

Brüninghoff fertigt zum Beispiel Fassadenplatten aus Beton an. Diese sogenannte Betonsandwichfassade besteht aus einer Tragschale (als sekundäres Bauteil), einer Dämmschicht und nach außen aus einer Deckenschale, die als Witterungsschutz dient.

In vielen Fällen ist eine Sanierung an einem Gebäude unausweichlich, weil Schäden an Dach, Wand oder Tragwerk auftreten. Das Leistungsportfolio erstreckt sich in diesem Kontext über die grundlegende Analyse, welche Schritte notwendig und wirtschaftlich vertretbar sind, bis hin zur fundierten Handlungsempfehlung und Umsetzung. Brüninghoff übernimmt auf Wunsch die schlüsselfertige Umsetzung vieler Leistungen, die bei der Sanierung erforderlich sind. Aber auch, um diesen vorzubeugen, ergreift Brüninghoff regelmäßig Maßnahmen für den nachhaltigen Werterhalt einer Immobilie. 

Das Schlüsselfertige Bauen umfasst Baumaßnahmen, die von der Planung bis zur Fertigstellung vom Auftragnehmer ausgeführt werden und anschließend dem Auftraggeber „schlüsselfertig“ übergeben werden. Die ganzheitliche Betreuung von Baumaßnahmen zählt zu den ausgewiesenen Stärken von Brüninghoff – von der Planung bis zur Übergabe der Immobilie. Dabei fungiert das Unternehmen als Generalunternehmer, -übernehmer oder auch als ARGE-Partner bei Großprojekten. Hauseigene Architekten, Planer und Statiker erarbeiten – im engen Dialog und auf Augenhöhe mit Auftraggebern, externen Architekten und Planern – Konzepte und Lösungsansätze für innovative, zukunftsfähige Bauvorhaben. Bei der Umsetzung schlüsselfertiger Projekte kann die Brüninghoff Unternehmensgruppe ihre Stärken voll ausspielen, da sie viele Planungskompetenzen und ausführende Gewerke unter einem Dach vereint und so einen hohen Grad an Eigenleistung anbieten kann. 

Die Sekundärkonstruktion wird auch als statische Nebenkonstruktion bezeichnet Hierbei handelt es sich um Bauteile, die Lasten auf die Primärkonstruktion weiterleiten. Bei einer Hallenkonstruktion sind das zum Beispiel die Wandriegel, die Dachpfetten oder die Dachtragschale. Die Sekundärkonstruktion besteht aus der Dach- und Fassadenunterkonstruktion, die auf die Primärkonstruktion montiert wird. Die Sekundärkonstruktion erlaubt im Gegensatz zur Primärkonstruktion mehr Raum für gestalterische Freiheiten. 

Ob Hallen, Stützen, Sonderbauteile oder Kranbahnen – Stahl kommt bei Brüninghoff in vielfältiger Weise zum Einsatz. Die Elemente werden in der eigenen Produktionsstätte gefertigt und zeichnen sich so durch eine besonders exakte Vorfertigung aus. Auch komplexe Konstruktionen als Einzelteile, die sich präzise einfügen, werden bei Brüninghoff von Experten konzipiert und im hauseigenen Stahlbau angefertigt. Kunden und Partner profitieren in diesem Zusammenhang von der langjährigen Expertise des Spezialisten für Projektbau im Bereich des Stahlbaus. Da sich Stahl oftmals als statisch hilfreich erweist und auch in geringen Mengen gewinnbringend für die Gesamtkonstruktion einsetzen lässt, setzt Brüninghoff bei der Umsetzung vieler Bauvorhaben auf die intelligente Kombination mit anderen Werkstoffen. 

Stahlbetonstützen tragen die Lasten aus den Trägern und der Dachkonstruktion an die Fundamente ab. Zudem zeichnen sie sich durch eine hohe Druckfestigkeit aus. Sie sind für Konstruktionen mit einer hohen Brandschutzanforderung ausgelegt. Brüninghoff fertigt Stahlbetonstützen in verschiedenen Querschnitten und Längen. Die senkrecht angeordneten Stützen sind vielfältig einsetzbar.

Stahlbetonüberzüge nehmen Deckenlasten auf und verteilen sie horizontal an die vertikalen Stützen. Sie dienen als Träger von Öffnungen (Türen, Fenster, etc.) und stellen biegebeanspruchte Bauteile dar. Die Tragkraft einer Decke kann auf diese Weise erhöht werden. Der Überzug befindet sich oberhalb der Decke in einer Öffnung. Um eine größere Tragfähigkeit zu erreichen, wird der Überzug-Balken darüber angeordnet und die Lasten werden nach oben getragen. In ihrer Funktion gleichen Überzüge tragenden Wänden, schaffen aber anders als diese einen freien Durchgang. Brüninghoff verbaut Überzüge regelmäßig bei der Konstruktion großer Hallen mit ebenen Decken oder im Zuge der Altbausanierung zur Verbesserung der Baustatik.

Stahlbetonunterzüge nehmen Deckenlasten auf und verteilen sie horizontal an die vertikalen Stützen. Sie dienen als Träger von Öffnungen (Türen, Fenster, etc.) und stellen biegebeanspruchte Bauteile dar. Die Tragkraft einer Decke kann auf diese Weise erhöht werden. Der Unterzug befindet sich unterhalb der Decke in einer Öffnung. Die Bewehrung reicht in die Decke hinein, wobei auch die Decke Biegedruckkräfte übernimmt. Die Unterzüge können sichtbar eingebaut oder auch abgehangen werden. In ihrer Funktion gleichen Unterzüge tragenden Wänden, schaffen aber anders als diese einen freien Durchgang. Brüninghoff verbaut Überzüge regelmäßig bei der Konstruktion großer Hallen mit ebenen Decken oder im Zuge der Altbausanierung zur Verbesserung der Baustatik.

Bei der Stahl-Beton-Verbundbauweise werden die Vorteile der Baustoffe Stahl und Beton optimal ausgenutzt. Bei Stahlbeton handelt es sich um einen seit Jahrzehnten etablierten Verbundwerkstoff bestehend aus Beton und Bewehrungsstahl. Der Stahl wird in die Betonschalung eingebaut und mit Beton vergossen. Durch die Haftung des Bindemittels Zement und der gerippten Oberfläche des Bewehrungsstahls kommt es zu einer guten Verbundwirkung beider Baustoffkomponenten. Aufgrund seiner hohen Zugfestigkeit übernimmt der Bewehrungsstahl die im Bauteil wirkenden Zugkräfte. Auftretende Druckbeanspruchung wird durch die hohe Druckfestigkeit des Betons aufgenommen.

Wände aus Stahlbeton zeichnen sich durch hohe Tragfähigkeit und lange Lebensdauer aus und bieten zudem einen geringen Flächenverbrauch, guten Schallschutz und eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Gleichzeitig dienen die Wände im Fall eines Brandes als Personen- und Sachschutz, da der Brand auf möglichst engem Raum begrenzt bleibt. Brüninghoff fertigt Stahlbetonwände in der eigenen Produktionsstätte als Fertigteile. Dabei weisen diese eine hohe Präzision bei kurzen Einbauzeiten auf.  

Das Ständerwerk dient beim Innenausbau zur Konstruktion von Trennwänden, welche aus mehreren Schalen bestehen. Dazu zählen beispielsweise die Holzkonstruktion einer Holztafelwand oder auch die Metallprofile einer Leichtbauwand. 

Der Systembau ist ein Bauverfahren, bei dem das Gebäude aus vorgefertigten Bauteilen zusammengesetzt wird. Die Bauteile werden bei Brüninghoff gefertigt, zur Baustelle transportiert und nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt. Die Vorteile der Systembauweise sind eine relativ kurze Bauzeit, Witterungsunabhängigkeit während der Vorfertigungsphase, eine hohe Präzision der oft seriell gefertigten Bauteile sowie die Möglichkeit, das fertige Gebäude nachträglich umzusetzen.

T

Das TES-Fassaden-System ist im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes unter der Leitung der Technischen Universität München in den Jahren 2008 und 2009 entwickelt worden. Dabei wurde eine systematische Methode für die Sanierung und Modernisierung von Bestandsgebäuden mit großformatigen Holzrahmenbauelementen entwickelt. Es wurden Lösungen aufgezeigt, wie sich die Vorteile des vorgefertigten Holzbaus optimal für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden nutzen lassen.   Im Wesentlichen liegen die Vorteile in einem maximalen Vorfertigungsgrad und einer erheblich verkürzten Bauzeit vor Ort. Darüber hinaus lassen sich die Baukosten genauer definieren und die Gebäudehülle gestalterisch deutlich aufwerten. Brüninghoff nutzt das TES-Fassaden-System für die Sanierung von größeren Bestandsgebäuden wie Wohnblocks, Bürogebäude und Schulen.

Das Tragwerk eines Bauwerks ist das statische Gesamtsystem aus tragenden Bauteilen. Ob Träger aus Stahl und Beton oder Stützen und Binder aus Holz: Dem Tragwerk kommt im Gebäude immer eine besondere Rolle zu, denn dieses muss die anfallenden Lasten aufnehmen und ableiten. Die Produktion von tragenden Elementen hat daher auch für Brüninghoff eine wichtige Bedeutung und gehört zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. Die professionelle Planung und der Dialog mit Kunden und Partnern ermöglicht es Brüninghoff, auch anspruchsvolle tragende Elemente individuell vorzuproduzieren. 

Die Transportplanung wird vor einer Montageplanung erstellt und erzeugt Lade- und Terminpläne für eine bedarfsgerechte Versorgung der Baustelle mit Element- und Baustofflieferungen.

U

Im Zuge einer Umnutzung wird die vorherige Nutzung einer Immobilie geändert. In der Regel geht diese einher mit wesentlichen baulichen Veränderungen der vorhandenen Gebäudesubstanz. Brüninghoff bietet Kunden bei Umnutzungsmaßnahmen Lösungen in einer umfassenden Bandbreite (Komplettleistung als gewerkeübergreifender Generalunternehmer oder Teilleistungen (wie zum Beispiel im Bereich Konstruktion-Dach-Wand/Fassade), individuell auf die jeweiligen Projektanforderungen zugeschnitten, an.

Durch Umstrukturierung können auf effektive Weise Geschosse aufgelagert, Häuser und Hallen umgebaut oder erweitert sowie Baulücken geschlossen werden. Diese Aufgabe löst Brüninghoff unabhängig von Gebäudegröße und -typ, egal ob es sich dabei um eine Logistik- oder Industriehalle, ein Hotel, ein Bürogebäude oder eine Kindertagesstätte handelt. Die grundlegende Sanierung alter Bausubstanz und die passenden architektonischen Ergänzungen sind komplexe Aufgaben, bei deren Lösung handwerkliches Können allein oftmals nicht ausreicht. Meist gilt es, vielfältige Rahmenbedingungen in urbanen Strukturen zu beachten und einzukalkulieren. Neben den gesamten Planungsleistungen in diesem Bereich übernimmt Brüninghoff daher die intelligente Umstrukturierung, auch in komplexen und innerstädtisch beengten Umgebungssituationen. 

V

Der veredelte Rohbau ist ein von außen fertig gestelltes Gebäude. Der gesamte Innenausbau einschließlich technischer Gebäudeausstattung fehlt und kann zum Beispiel vom Bauherrn in Eigenleistung erbracht werden. Beratung, Flexibilität und Transparenz sind für Brüninghoff bei der Lösung jeder Bauaufgabe von zentraler Bedeutung. Das Leistungsportfolio geht daher oftmals über die Arbeiten eines klassischen Generalunternehmers hinaus. Das Unternehmen erarbeitet, in enger Abstimmung mit seinen Auftraggebern, intelligente und individuell zugeschnittene Leistungsbilder – ob „schlüsselfertig“ oder als „veredelter Rohbau“. 

Mit der Vorfertigung gehen eine erhöhte Geschwindigkeit der Baustellenlogistik, eine hohe Ausführungsqualität sowie Materialersparnis einher. Diese Faktoren wirken sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit eines Bauprojekts aus. Somit ist ein hoher Vorfertigungsgrad hinsichtlich Konstruktion und Typologie als ideal zu betrachten. Durch die standardisierte Produktion werden beim Kunden und bei Brüninghoff Kosten eingespart. In diesem Kontext punkten die vorgefertigten Fassadensysteme sowie Wand- und Deckenelemente von Brüninghoff. Die Fassadensysteme sind beispielsweise schon mit Fenster-, Sanitär-, und Elektroinstallationen ausgestattet. Jedes Element wird individuell, passend zum jeweiligen Bauprojekt nach Plan angefertigt und produziert. Die vorgefertigten Elemente werden zur Baustelle geliefert und montiert. Lediglich für die Stoßfugen der einzelnen Elemente wird Ortbeton benötigt. 

W

Wandriegel dienen als Unterkonstruktion der Außenwand und geben den Außenwandelementen den nötigen Halt. Die Wandriegel sind immer gegensätzlich zum Fassadenverlauf ausgerichtet. Verläuft eine Fassade horizontal, so sind die Wandriegel vertikal angebracht. Letztere zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Zudem haben sie eine hohe Tragkraft und können nahezu alle Anforderungen an die Statik erfüllen. Je nach Einsatz- und Verwendungszweck montiert Brüninghoff Wandriegel auch aus Holz. Diese werden beispielsweise als Konstruktionshölzer bei einer Holztafelbauwand verwendet.

Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist eine bewährte Lösung für das energieeffiziente und ökologische Dämmen von Außenwänden. Das mehrschichtig aufgebaute System setzt sich aus einer Befestigung, der Wärmedämmung sowie einer Putzträgerschicht und dem Oberputz zusammen. Es erfüllt die Aufgabe, Wärmeverluste über die Fassade so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund wird es gerne im Zuge der Gebäudesanierung eingesetzt. 

Der Wärmedurchgangskoeffizient – auch U-Wert genannt – ist eine Kennzahl für den Wärmeschutz eines Bauteils. Er gibt an, wieviel Wärme von innen nach außen –  zum Beispiel durch ein Fenster oder eine Wand – entweicht. Dabei findet die Dicke und das Material des jeweiligen Bauteils Berücksichtigung. Je niedriger der Wärmedurchgangskoeffizient, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft des Elements.

Im Zuge der Werkplanung werden auf Basis der Ausführungsplanung die Konstruktions- und Montagepläne angefertigt. Diese bilden die Grundlage für Fertigungs- und Montageprozesse. Die Werkplanung wird vor der Produktion beziehungsweise Ausführung durch interne sowie externe Planer geprüft und freigegeben.

Eine hohe Kompetenz im Wohnungsbau bündelt die „Brüninghoff Bausysteme“ innerhalb der Unternehmensgruppe. Der Bereich setzt sich speziell mit dem Thema mehrgeschossiger Wohnungsbau auseinander und ist explizit auf die besonderen Anforderungen dieses Marktes ausgerichtet. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf der technischen Beratung, der Produktentwicklung und der Projektabwicklung. Mehrgeschossige Wohnungsbauprojekte ab drei Vollgeschossen sowie die Vorfertigung von Fassadenelementen sind in diesem Kontext zwei zentrale Aufgabenfelder von Brüninghoff. Wohnungsbaugesellschaften, öffentliche Auftraggeber und private Investoren bekommen mit Brüninghoff einen kompetenten Partner zur Seite gestellt, der die Herausforderungen des mehrgeschossigen Wohnungsbaus – auch im innerstädtischen Kontext – kennt und meistert.

Z

Aus den Materialien Holz, Beton, Stahl, und Aluminium und deren intelligenter Kombination entwickelt Brüninghoff Zwei-Komponenten-Fertigteile, die ihre jeweiligen Eigenschaften und die damit verbundenen Stärken in ein Hybrid-System einbringen. Es werden Werkstoffeigenschaften hinsichtlich eines speziellen Anforderungsprofils erzielt, die durch den Einsatz einzelner Werkstoffe unerreichbar wären. Zwei Materialien bekommen so Systemeigenschaften, welche die Eigenschaften des anderen zusätzlich verstärken. Diese Perspektive vergrößert die Möglichkeit aus Sicht von Architekten und Statikern, sich nicht mehr von Rein­systemen abhängig machen zu müssen. Brüninghoff schafft damit nicht nur ein Plus an gestalterischer Freiheit sondern auch die Voraus­setzung für die gleicher­maßen innovative wie wirtschaftliche Planung und Umsetzung viel­fältiger Bau­projekte. Um dabei einen hohen Grad der Vor­fertigung zu realisieren, begleitet das Unternehmen Bauherren, Investoren, externe Architekten und Ingenieure bereits frühzeitig im Planungs­prozess.